Gedankenperlen

Gedankenperlen

Was ist die Gedankenperle des heutigen Tages?

Manchmal komme ich mir vor wie ein Gedanken-Perlen-Taucher.

Den ganzen Tag schwimme ich durch mein Meer von Gedanken, tauche hier und da tiefer ab, entdecke hier und da wunderschöne bunte Fischschwärme, die blitzschnell auftauchen und wieder verschwinden…

… doch manchmal, da gibt es diesen besonderen Moment, wo ich eine dieser schillernden Muscheln am Meeresgrund öffne und siehe da – eine elfenbeinfarbene Perle zeigt sich mir.

Die möchte ich dann gerne mit nach oben nehmen.

Doch oft bin ich dann – auf dem Weg nach oben – schon wieder abgelenkt und dann entgleitet sie meiner Hand und sinkt, mir nichts Dir nichts, in die dunkle, unergründliche Tiefe. Verloren.

Manchmal jedoch gelingt es mir tatsächlich, sie zu bergen und bis zur Oberfläche mitzunehmen.

Und dann ruhe ich mich einen Moment am Strand aus, drehe sie liebevoll zwischen den Fingern hin und her und beobachte, was das Sonnenlicht mit ihrer Erscheinung macht.

Neue Kategorie

Für diese besonderen Gedankenperlen eröffne ich hiermit eine eigene Kategorie und hoffe, dass es mir gelingt, immer mal wieder eine heraufzutauchen und hier niederzuschreiben.

Ach ja… die heutige Gedankenperle ist übrigens von Holger Theymann. In einem nachdenklichen Gespräch zu seinem anstehenden Zielekongress am Samstag stellten wir fest, dass die derzeit scheinbar immer üblicher werdende Unverbindlichkeit feste Projektplanungen immer schwieriger macht. Beispielsweise wenn Kollegen bzgl. getroffener Vereinbarungen mal eben schnell ihre „Prioritäten“ ändern. So schön es einerseits ist, heute im Business mit jedem per Du sein zu können, so schnell kann das auch zur Kumpel-Falle werden.

Und Holger sagte dann plötzlich so aus heiterem Hmmel:

„Sie unterschätzen den Befehlscharakter meiner Vorschläge.“

Darüber musste ich herzlich lachen und nahm mir vor, mir diesen Spruch zu merken für Situationen, in denen ich selbst mal in die Kumpel-Falle tappe. 😉

Perle hiermit erfolgreich geborgen.

Wie geht es Dir damit?
Wo sammelst Du Deine Gedankenperlen?

Alles Liebe
Christina

2 Kommentare

  • Martin

    „Sie unterschätzen den Befehlscharakter meiner Vorschläge.“ … Wenn mir ein Vorschlag gemacht würde, der kein Vorschlag, sondern ein Befehl ist, dann würde mein Inneres diesem „Befehl“ nur sehr ungerne folgen. Und dann könnte ich mir vorstellen, auch mal Prioritäten zu ändern. Denn wir alle haben ein Recht auf Selbstbestimmtheit!

    Ganz anders sieht es aus, wenn ich mich für einen echten Vorschlag, für eine Einladung begeistern kann. Wenn ich dann noch weiß, warum ich dies tue und was dies für einen positiven Effekt für alle hat, dann engagiere ich mich jedenfalls verbindlich. Dann ist eine feste Zusage für mich eine feste Zusage!

    Umso mehr freue ich mich, dass ich dem Vorschlag von Holger gefolgt bin und seinen wundervollen ZielTraum-Kongress aktiv mit einem eigenen Interview unterstützen kann. Auch ich erhalte dadurch ein Geschenk: Das Geschenk, mich mit meiner eigenen Botschaft für die Welt zeigen zu können. Danke lieber Holger dafür!

    Ich weiß also nicht, welchen Referenz Holger mit „Befehlscharakter“ eingeladen hat 😉 . Ich hatte eine echte Herzenseinladung von ihm.

    Eine Herzenseinladung gibt uns übrigens auch das Leben – und zwar immer dann, wenn wir Umständen und Chancen begegnen, die uns die Möglichkeit geben, einen Teil dessen zu zeigen und zu verwirklichen, WER WIR SIND.

    Überhören wir diese Einladung des Lebens, so zeigen wir vielleicht einen anderen Teil unseres Seins-Zustandes, nämlich den Teil, der dem eigenen Ego-Willen folgt und in gar kein echtes Engagement investiert. Die Konsequenzen werden entsprechende Resultate sein: Wir werden einerseits Situationen begegnen, in denen auch uns gegenüber „Unverbindlichkeit“ gezeigt wird; andererseits wird sich das Leben uns gegenüber „unverbindlich“ zeigen und unsere Ernte wird entsprechend arm ausfallen…

    Übertragen auf das Leben heißt das: Wir müssen uns selbst darüber klar werden, ob wir dem Leben gegenüber „verbindlich“ oder lieber „unverbindlich“ bleiben.

    Verfolgen wir unser großes Herzensziel, den „Plan unserer Seele“, oder suchen wir lieber ein Wellness-Leben, in dem wir nur nach emotionalen und körperlichen Zuckerstückchen suchen?

    Dementsprechend werden wir ein wunderbares, erfüllendes Leben oder nur ein ein mehr oder weniger zielloses, chaotisches Auf- und Ab erleben … bis unsere Seele so deutlich mit uns spricht, dass wir gar nicht anders können, als uns aus eigenem Wunsch heraus unserer Seele und dem Leben gegenüber verbindlich zu zeigen.

    Und dann wird alles anders und unser Leben hebt buchstäblich ab…

    Das heißt jedoch nicht, dass wir nicht die Klarheit in uns entwickeln, zu den „falschen“ Einladungen „Nein“ zu sagen. Denn auch das ist wichtig, um an den richtigen Stellen „JA“ sagen zu können. Auch ein „Nein“ an der richtigen Stelle heißt, verbindlich zu sein, und zwar in unserer Achtsamkeit uns selbst gegenüber.

    So wünsche ich allen das richtige und verbindliche JA bei den richtigen Entscheidungen des Lebens, und das richtige und verbindliche NEIN bei den Wahlmöglichkeiten, die uns nicht dienen.

    • ChristinaEmmer

      Danke lieber Martin für Deine Gedanken zu meinem Beitrag.

      Ich stimme Dir absolut zu, dass ein Vorschlag ein Vorschlag sein sollte (und kein „heimlicher“ Befehl) und ich glaube, Du hast den „Scherz“ dabei überlesen. 😉

      Schön, dass Du auch beim Zielekongress von Holger mit dabei bist!
      Alles Liebe
      Christina

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